Donnerstag, 25. Juni 2015

Vision

Neue Leiterin der Hauptabteilung Seelsorge in Köln

domradio.de: Welche besonderen Herausforderungen sehen Sie für die Zukunft?

Dierkes: Wir müssen als Kirche schauen, dass wir die Kirche im Dorf lassen, d.h. dass wir tatsächlich bei den Menschen bleiben. Das wird nicht mehr so funktionieren, wie wir das bislang als Volkskirche gewohnt waren. Die Volkskirche gibt es ja im engeren Sinne schon lange nicht mehr. Wir müssen schauen, dass wir uns in der Fläche durch kleine christliche Gemeinschaften neu aufstellen, dass wir in den Familienzentren präsent sind, in der Krankenhausseelsorge. Wir müssen dort verstärkt auch mit Ehrenamtlichen und Laien arbeiten, ebenso im Hospizbereich. Wir müssen ein Netzwerk von ganz unterschiedlichen Gemeinschaften aufbauen, die aus der Bibel heraus leben, in die Welt schauen und dann erkennen, wo sie gebraucht werden und Verantwortung übernehmen können. Ich wünsche mir, dass es zu einer lokalen Kirchenentwicklung kommt. Ich bin mir auch sicher, dass das gelingen wird. Wenn Menschen sich vom Evangelium wirklich angesprochen fühlen und dann sehen, was notwendig ist, dann geht es gar nicht anders, als in die Hände zu spucken und in die Welt hinaus zu gehen


Dienstag, 5. Mai 2015

Dienstag, 28. April 2015

Diözesanes Treffen für Kleine Christliche Gemeinschaften

Evangelii gaudium zum Austausch

Die Bibel ist im Mittelpunkt von KCG-Gruppen -weltweit
Die Bibel ist im Mittelpunkt von KCG-Gruppen -weltweit
28.04.2015










Zu einem diözesanen Austausch trafen sich am 18.04.2015 Interessierte aus verschiedenen Pfarreien des Bistums Augsburg zum Thema "Kleine Christliche Gemeinschaften" im Exerzitienhaus St. Ottilien. In Form der 7-Schritt Methode, wie sie vom LUMKO-Institut in Südafrika entwickelt wurde, war der Nachmittag gestaltet. Dieses Mal stand jedoch kein Bibeltext in der Mitte, sondern eine Textpassage aus dem päpstlichen Dokument "Evangelii gaudium", bei dem sich Papst Franziskus auf das christliche Handeln aus dem Evangelium bezieht.  

Es ist das Wort Gottes, das das Handeln der Christen bestimmen soll, wurde so beim diözesanen Austauschtreffen wiederum deutlich. Erfahrungen mit dem sogenannten "Bibel-Teilen" wurden besprochen, aber auch die Schwierigkeiten, Menschen für diesen pastoralen Weg anzusprechen. Auf einer Diözesankarte konnten die Teilnehmer anhand von farbigen Punkten erkennen, dass schon in mehreren Pfarreien und Orten des Bistums Gruppen zusammen kommen, um aus der Heiligen Schrift zu leben. Bis zum nächsten Treffen plant das Diözesanteam KCG/SCC (small christian communities) weitere Termine im Bistum, bei denen Gläubige und Pfarreien auf dieses pastorale Modell aus der Weltkirche aufmerksam gemacht werden sollen.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Tanzania

Am vergangenen Dienstag (20. Januar) haben im tansanischen Baga-Moyo missio-Präsident Prälat Klaus Krämer und der Vorsitzende der Bischofskonferenz in Tansania, Bischof Tarcisius Ngalalekumtwa, eine gemeinsame Konferenz "Die Situation der Kirche in Tansania" eröffnet. Zehn Bischöfe, engagierte Laien, Ordensmänner- und Frauen der Kirche des ostafrikanischen Landes sowie eine missio-Delegation nehmen teil. Die Konferenz dient auch der Vorbereitung des Monats der Weltmission.

Prälat Krämer betonte bei der Eröffnung, dass das pastorale Konzept der Kleinen Christlichen Gemeinschaften von Tansania aus weit über Ostafrika hinaus an Bedeutung gewonnen habe. "Diese Modell gibt auch uns in Deutschland Anregungen, wie wir unserem Glauben aus der Kraft der Bibel heraus leben können." 



Krämer würdigte zudem die beispielhafte Arbeit der tansanischen Kirche in der Ausbildung von Pastoralmitarbeitern. Die Katechisten und Katechistinnen seien das "Herz dieser Arbeit", so Krämer.

Donnerstag, 8. Januar 2015

KCG im Dekanat Landsberg

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg
 
Gemeindeentwicklung im Bistum Augsburg – Waisenhausstr. 1 – 82362 Weilheim i.OB
 
Landsberg, 7. Januar 2015
 
Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg
 
Ganz herzlich lade ich zur nächsten Begegnung ein:

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg
am Dienstag, den 20.01.2015, um 19.45 Uhr im Pfarrzentrum in Penzing
(Magnus-Hackl-Str. 6, 86929 Penzing)

Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermutigen, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß.

Wer möchte ist herzlich eingeladen, das Treffen mit einer Messe um 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin, Penzing, zu beginnen.
 
Zur besseren Planung bin ich dir für eine kurze Rückmeldung dankbar, möglichst bis zum 15.01.2015.

Selbstverständlich darfst du diese Einladung bzw. den Termin auch an all diejenigen weitergeben, die vielleicht interessiert oder einfach neugierig sind. Oder noch besser: Nimm diese einfach mit!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Bernd Müller
Referent für Gemeindeentwicklung
 
HA I - Personal-, Organisations- und Pastoralentwicklung
Regionalzentrum St. Anna
Waisenhausstr. 1
82362 Weilheim i.OB
Email: ge.weilheim@bistum-augsburg.de
 

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Argentinien

Alwin Nagy berichtet aus Estero/Argentinien in seinem Jahreswendbrief:

Wie  gehts den Kirchlichen  Basisgemeinden (KBG)? 
Wir sind und wirken zwar  vor allem unter den Armen und in Randgebieten.  Doch Beispiel  und Botschaft  von Franziskus fordern und ermutigen uns,  noch mehr aus der innerkirchlichen Vertrautheit herauszugehen an die dunklen Ränder, wo wir uns bisher nie hingetraut hatten. Z.B. unsere Option für Jugendliche heißt dann: hingehen zu denen, die wir gemieden oder abgeschrieben haben.  In Argentinien ist fast die Hälfte der Jugendlichen arbeits-und perspektivenlos. Andererseits Santiago del Estero ist die Hauptroute des Drogenverkehrs. Drogenhandel und –konsum steigen immens, unkontrollierbar. Immer mehr und immer jüngere Jugendliche/Kinder(ab 10 J.) sind drogengefährdet, werden drogenabhängig, rutschen in die Kriminalität. Wir Basisgemeinden  im südlichen Stadtrand von Santiago haben deshalb ein Pilotprojekt gegen diese Bedrohung  gestartet:  unsere Räume, Dienste, Mitarbeiter und nachbarschaftliche Solidarität  öffnen für gefährdete  Kinder und Jugendliche und ihre Eltern zur Aufklärung, Beratung,  Musik- Spiel- Arbeits- u Selbsthilfegruppen, und   - mein großer Traum – den betroffenen Jugendlichen Studium, Arbeit, Perspektive vermitteln  im ökologischen Engagement, um die Zukunft der Mutter Erde und der Jugendlichen zu retten – der beiden Hauptgeschädigten der Wegwerfgesellschaft.

Und wie geht‘s mir?

Zum April 2015 übergebe ich die weiträumigen Koordinierungs-  und Bildungsaufgaben der Kirchlichen Basisgemeinden in Argentinien und Südamerika an Jüngere und Einheimische.  Künftig werde ich überwiegend in Santiago del Estero sein, wo ich seit 1982 meine  lateinamerikanischen Wurzeln habe  und mich zuhause fühle.  Ich werde mich konzentrieren auf Weniges, was ich noch gut und gerne machen kann z.B. Basisgemeinden begleiten.

Montag, 27. Oktober 2014

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

Landsberg, 27. Oktober 2014

 

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) -

miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

 

Beim letzten Treffen in Scheuring war unser Kreis der KCG-Interessierten plötzlich gewaltig gewachsen. Wir waren fast 20 Personen, die miteinander Gottes Wort teilten und Ausschau hielten, was Gott mit uns und diesem Wort vorhat. Auch die Frage, wie wir vor Ort „Christliche Gemeinschaft“ sein können, war intensiv erörtertes Thema. Für mich war es ein erfreulicher und bereichernder Abend und etliche andere Teilnehmer/-innen bestätigten mir diesen Eindruck.

 

So darf ich schon jetzt das nächste Treffen ankündigen und ganz herzlich zu dieser Begegnung einladen:

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg

am Dienstag, den 20.01.2015, um 19.45 Uhrim Pfarrzentrum in Penzing

(Magnus-Hackl-Str. 6, 86929 Penzing)

Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermutigen, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß. 

Wer möchte ist herzlich eingeladen, das Treffen mit einer Messe um 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin, Penzing, zu beginnen.


 

Bernd Müller

Referent für Gemeindeentwicklung