Montag, 13. Februar 2017

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) -
miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

Treffen der KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg
am Mittwoch, den 15. März 2017, um 19.30 Uhr im Pfarrheim Thomas Morus (Sitzungszimmer), Kaufering
(Dr.-Gerbl-Str. 11, 86916 Kaufering)
Ein wichtiges Element wird sicherlich sein, miteinander Gottes Wort zu teilen und es auf die jeweilige Situation unseres Lebens, sowie unserer Gemeinden vor Ort zu beziehen. Wir dürfen gespannt sein, was sich eröffnet. Zugleich wird auch Raum sein für den Austausch von Erfahrungen, für Informationen und weitere Überlegungen.
Für die Organisation des Treffens ist für mich eine Rückmeldung hilfreich, ob dir eine Teilnahme möglich ist. Danke.
Selbstverständlich darfst du die Einladung zu diesem Treffen an all diejenigen weitergeben, für die es vielleicht interessant sein könnte oder die an lebendigen Zellen in ihrer Pfarrei interessiert sind. Es wäre schön, wenn unsere Runde noch ein klein wenig wächst!
Wir freuen uns über deine Teilnahme.

Herzliche Grüße

Bernd Müller

Referent für Gemeindeentwicklung

Freitag, 12. Februar 2016

"Auch die alternativen Ausdrucksformen der Weltkirche – wie das Bibel-Teilen und die Kleinen Christlichen Gemeinschaften oder Kirchlichen Basisgemeinden – könnten als Stabilisierungsversuche
missverstanden werden. Im Kern geht es mir jedoch um etwas ganz anderes: darum, das Wort Gottes zum steten Ausgangspunkt und zum Zentrum unseres Nachdenkens und all unseres kirchlichen Handelns zu machen.
Das wird uns als Kirche verändern, unser Beten, unsere Umgangsformen genauso wie unsere Entscheidungen und die Akzente, die wir im Blick auf die Zukunft unserer Ortskirche setzen
werden. Darauf vertraue ich. Wenn sich getaufte Christen als mitverantwortlicher Teil von Kirche erfahren, sich in ihrem jeweiligen sozialen Nahraum als Kirche zusammenfinden und sich als örtliche Substruktur er großen Pfarrei regelmäßig treffen, miteinander beten, das Wort Gottes miteinander teilen und darin ihre Sendung in ihrem sozialen Nahraum erkennen, dann werden wir auch weiterhin – oder erstmalig – dort Kirche und Gemeinde sein können, wo die Menschen leben oder arbeiten: an der Basis unseres alltäglichen Lebens".
                           Rainer Maria Card. Woelki, Fastenhirtenbrief 2016

Montag, 27. Juli 2015

Kleine Christliche Gemeinschaften in Tansania

Wo das Herz der Kirche pulsiertKLEINE CHRISTLICHE GEMEINSCHAFTEN IN TANSANIAcorner

Wo das Herz der Kirche pulsiert

Kleine Christliche Gemeinschaften in Tansania

Veröffentlicht am: 31.5.2015 / Ausgabe 05/2015

von BISCHOF METHOD KILAINI

Schon in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden in Tansania Kleine Christliche Gemeinschaften und prägen seitdem das Bild der Kirche.
FOTO: HARTMUT SCHWARZBACH

Eine Kleine Christliche Gemeinschaft besteht aus acht bis zwölf katholischen Familien in einem Viertel oder Dorf, die eine kleine Ortskirche bilden möchten, um gemeinsam ihren Glauben an Christus zu leben. Die Kleine Christliche Gemeinschaft bildet die Basis einer lebendigen Kirche in Tansania. 

Wenn man die Gründe für den Erfolg der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara verstehen will, muss man in die kulturelle und politische Geschichte dieser Region zurückgehen. Grundlage der Bantu-Gesellschaft war das Clan-System. Angehörige eines Clans fühlten sich einander verbunden. Wurde ein Clan zu groß, bildeten sich mehrere Unterclans, die später selbst zu Clans unter dem Dach der älteren Clans wurden. Dadurch war die Familie nie isoliert. Sie war stets Teil des Clans, und der Clan gab ihr sozialen Schutz und bewahrte die moralischen Werte der Gemeinschaft. Ein soziales Agieren außerhalb des Clans war nicht möglich.

Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil suchte die Kirche verstärkt nach neuen Wegen, als Familie Gottes zu leben. Als Ideal galt es, dem Vorbild der christlichen Urgemeinde der Apostel in Jerusalem so nah wie möglich zu kommen. In Lateinamerika entwickelte man als Antwort auf die örtlichen Erfordernisse das Konzept der kirchlichen Basisgemeinschaften (comunidades eclesial de base). In der heutigen Demokratischen Republik Kongo suchte man schon vor dem Konzil nach einem afrikanischen Weg, dieses Ideal zu leben. Dort war es die AMECEA, die einen konkreten Plan für die Kleinen Christlichen Gemeinschaften entwickelte.

Kleine Christliche Gemeinschaften in Ostafrika

Auch in Tansania befasste sich die Kirche mit der Frage, wie das vom Zweiten Vatikanischen Konzil postulierte Ideal von der Kirche am besten in die Praxis umzusetzen sei. In Ostafrika war es Bischof Kalilombwe, Afrika-Missionar und später Bischof von Lilongwe (Malawi), der diesen Prozess anstieß. Er organisierte eine Diözesansynode, aus der ein pastoraler Plan der Diözese hervorging, dessen Grundlage die Kleinen Christlichen Gemeinschaften bildeten.

Beginnend mit den Generalversammlungen der Bischöfe von 1973 rückten innerhalb der AMECEA, der Vereinigung der Bischofskonferenzen in Ostafrika, die Kleinen Christlichen Gemeinschaften in den Mittelpunkt der Pastoral. Die zentrale Botschaft der Generalversammlung von 1976 im kenianischen Nairobi lautete: »Die systematische Bildung Kleiner Christlicher Gemeinschaften muss für die kommenden Jahre in Ostafrika die zentrale pastorale Priorität bilden. « Im Jahr 1992 bekräftigten die ostafrikanischen Bischöfe in Sambia: »Wir wiederholen also, dass die Kleinen Christlichen Gemeinschaften in unseren Kirchen keine mögliche Option, sondern die zentrale Struktur für das Glaubensleben und die Verkündigung des Evangeliums bilden.« Auf den AMECEA-Generalversammlungen der Jahre 1976, 1979, 1992 und 2002 standen jeweils die Kleinen Christlichen Gemeinschaften im Mittelpunkt. Im Jahr 2002 hielten die ostafrikanischen Bischöfe ihre Generalversammlung im tansanischen Daressalaam ab. Dort feierten sie das 25-jährige Bestehen der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in der Region. Auf den Transparenten hieß es »Herzlich willkommen bei der AMECEA, der Mutter der Kleinen Christlichen Gemeinschaften«.

Tansania und die Kleinen Christlichen Gemeinschaften

Der erste tansanische Präsident, Mwalimu Julius Kambarage Nyerere, gründete sein Gesellschaftsmodell auf das traditionelle Ujamaa-System (Dorfgemeinschaft, Familie, Familiensinn und Gemeinschaftssinn). Er machte das Ujamaa-System landesweit verbindlich. Seine Pläne sahen vor, dass jeweils zehn Familien eine sich selbst verwaltende und versorgende Einheit bilden. Das sollte die basisdemokratische Teilhabe der Menschen an der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes stärken.

Einige führende Geistliche der katholischen Kirche zeigten großes Interesse an der Ujamaa-Ideologie. Der bekannteste unter ihnen war Christopher Mwoleka, Bischof der Diözese Rulenge, der selbst in einer Ujamaa-Dorfgemeinschaft lebte und sich an all ihren Aktivitäten beteiligte. Er war der erste Bischof in Tansania, der die Kleinen Christlichen Gemeinschaften in seiner Diözese offiziell zur pastoralen Priorität und zum grundlegenden Instrument der Evangelisierung machte. Mwoleka schuf sogar eine Verwaltungsstruktur mit verschiedenen Funktionen für die Mitglieder der Kleinen Christlichen Gemeinschaften. Vieles davon wurde von anderen Diözesen und letztlich landesweit übernommen.

Ab 1976 machte die tansanische Kirche Ernst mit dem Beschluss der AMECEA-Bischöfe, zukünftig auf die Kleinen Christlichen Gemeinschaften als Instrument der Evangelisierung zu setzen. Die tansanischen Bischöfe beschlossen, dass die Kirche den Aufbau von Kleinen Christlichen Gemeinschaften als Priorität verfolgen soll. Gemeint waren damit die kleinen Ortskirchen, die gemeinsam beten, das Wort Gottes hören, darüber reflektieren und es verbreiten. Die Mitglieder sollen einander darin bestärken, die Werte des Evangeliums zu leben. Basis für die Kleinen Christlichen Gemeinschaften muss das Wort Gottes und die heilige Eucharistie sein. Das festigt die Gemeinschaft ihrer Mitglieder im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung (Koinonia – Gemeinschaft), lässt sie Zeugnis ablegen für den auferstandenen Christus, den sie als Gott und Heiland ausrufen (Martyria – Verkündung des Evangeliums) und verbindet dies mit dem Dienst innerhalb der Gemeinde und für die Bedürftigen (Diakonia – Dienst am Menschen). Dieser Ansatz wurde zum Bestandteil der Pastoral auf Ebene der Gemeinde, der Diözese und des ganzen Landes.

Seitdem verfolgt die Tansanische Bischofskonferenz die Umsetzung der basisorientierten pastoralen Pläne. Auch die meisten Hirtenbriefe der Bischöfe zur Fastenzeit enthalten einen Abschnitt zu den Kleinen Christlichen Gemeinschaften. So riefen die Bischöfe die Kleinen Christlichen Gemeinschaften in ihrem Hirtenbrief »Good Conscience – Vision of Our Nation« vom 21. November 1993 beispielsweise dazu auf, ihre Mitglieder dabei zu unterstützen, ihr Einkommen zum Wohle ihrer Familien aufzubessern. Im Fastenbrief von 1995 »The Laity of Tanzania – You will be my Witnesses « forderten die Bischöfe die Kirche auf, den Christen das Lesen der Schrift und das Verstehen des Wortes Gottes – besonders in den Kleinen Christlichen Gemeinschaften – zu erleichtern. Und erst 2008 erinnerten sie die Menschen in den Kleinen Christlichen Gemeinschaften mit ihrem Schreiben »God is Love – ›Deus Caritas est‹« erneut daran, die Armen und Bedürftigen unter ihnen nicht zu vergessen. Sie empfahlen den Kleinen Christlichen Gemeinschaften, dafür einen Spendenfonds einzurichten. Mit den Mitteln aus diesem Fonds sollte finanzielle Unterstützung bei der Ausbildung bedürftiger Mitglieder, in Krankheitsfällen und bei Katastrophen geleistet werden.

Auf der Generalversammlung von 1997 entschieden die Bischöfe, dass sämtliche Wahlen von Laien in Tansania auf der Ebene der Kleinen Christlichen Gemeinschaften beginnen müssten. So ist gewährleistet, dass niemand eine Pfarrgemeinde, Diözese oder landesweite Einrichtung führen kann, der selbst keine Wurzeln in einer Kleinen Christlichen Gemeinschaft hat. Dies war ein entschlossener und entscheidender Schritt zur Stärkung der Kleinen Christlichen Gemeinschaften und des Laienrates auf allen Ebenen. Das Jahr 2007/2008 wurde von der Bischofskonferenz zum »Jahr der Kleinen Christlichen Gemeinschaften« erklärt. Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften bilden also nicht nur auf nationaler, sondern auf allen Ebenen eine pastorale Priorität. Dies zeigt sich eindrucksvoll bei den Diözesansynoden, die über die Jahre beispielsweise in Mwanza, Musoma, Rulenge, Ngara usw. abgehalten wurden. Dort standen die Vorschläge zur Stärkung der Kleinen Christlichen Gemeinschaften stets im Vordergrund.

Kleine Christliche Gemeinschaften als Brückenbauer

Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften sorgen dafür, dass Menschen in der Nachbarschaft enger zusammenrücken. Weil sich die Gemeinschaften abwechselnd in unterschiedlichen Häusern treffen, lernen die Menschen einander besser kennen, erhalten Einlass in das Zuhause anderer und entwickeln Freundschaften. Mit der Zeit teilen sie miteinander ihre Liebe und ihre Sorgen, ihre Reichtümer und ihre Ängste und lernen, einander in der Not beizustehen.

Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften sind perfekte Begegnungsorte für Jugendgruppen, Frauengruppen und die Kinderkatechese – sowohl auf gemeinschaftlicher als auch auf zonaler Ebene. In vielen Gemeinschaften sind es die Männer, die sich zu besonderen Anlässen aktiv engagieren. Mit dem wöchentlichen Besuch der Treffen tun sich jedoch gerade auch Männer mitunter schwer.

Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften und die Evangelisierung nach innen

Viele neue Pfarrgemeinden in größeren und kleineren Städten werden von den Mitgliedern der Kleinen Christlichen Gemeinschaften gegründet. In der Regel läuft das so ab, dass sich in neuen Wohnvierteln aktive Katholiken zu einer Basisgemeinde zusammenschließen und dann gemeinsam in ihren Wohnungen und Häusern Andachten halten. Mit wachsender Mitgliederzahl stiftet ein Gläubiger ein Grundstück für die Errichtung einer gemeinsam genutzten kleinen Kapelle. Wird die Basisgemeinde zu groß, teilt sie sich, aber die Kapelle bleibt für alle offen. Wächst die Zahl der Christen stark, kaufen die Gläubigen mehr Land neben der ursprünglichen Parzelle (oder eine neue größere Parzelle in der Gegend) und bitten um die Erlaubnis, ein Gebetshaus und einen Kindergarten errichten zu dürfen. Im nächsten Schritt wird die Basisgemeinde zu einer Außenstelle und dann zu einer Pfarrgemeinde. Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften lassen also Solidarität entstehen, aus der Pfarrgemeinden und angegliederte Einrichtungen hervorgehen.

Grundlage der Kleinen Christlichen Gemeinschaften ist das Wort Gottes. Es ist Gegenstand des Lesens, der Betrachtung, des Austauschs untereinander und der Überlegung, wie das Wort Gottes im täglichen Leben umgesetzt werden kann. Die Gemeinschaften müssen mindestens einmal pro Woche zusammenkommen. Eine echte Kleine Christliche Gemeinschaft ist missionarisch in dreifacher Hinsicht: Sie hat eine Mission im Hinblick auf die Christen, im Hinblick auf jene, die sich vom Christentum abgewandt haben und im Hinblick auf jene, die noch nie Christen waren.

Schon in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden in Tansania Kleine Christliche Gemeinschaften und prägen seitdem das Bild der Kirche.
FOTO: HARTMUT SCHWARZBACH

Kleine Christliche Gemeinschaften und christliches Leben

Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften fördern das geistliche Leben der Christen in den Städten und Dörfern. Sie holen den Einzelnen aus der Anonymität. Jedes Mitglied der Gemeinschaft fühlt sich geachtet und ist im Haus jedes anderen Mitglieds willkommen. Und dieses betreten sie mit Respekt, wie bescheiden es auch sein mag. So steht den Straßenverkäuferinnen das Haus des Ministers oder Richters am Obersten Gericht offen und umgekehrt. Gemeinsam diskutieren die Mitglieder der Kleinen Christlichen Gemeinschaften, was für sie von Bedeutung ist. Das gibt ihnen Würde.

In den Städten stellt sich die Aufgabe, die Katholiken unterschiedlicher Herkunft und Stellung zu einer Kirche vor Ort zu vereinen. Die Kleine Christliche Gemeinschaft hilft den vielfach kulturell entwurzelten und in anonymen Milieus lebenden Menschen, ihre Selbstachtung zu stärken. Ziel ist es, den Mitgliedern eine neue Heimat zu geben, deren Zusammenhalt auf Glaube, Liebe und gegenseitiger Unterstützung gründet – mit anderen Worten: ihnen die Großfamilie zu geben, die sie zurückgelassen haben.

In den Städten sind die Häuser der Wohlhabenden oftmals von Mauern umgeben. An den Toren finden sich Hinweise auf Wachhunde, installierte Alarmanlagen und Sicherheitsfirmen. Kein Außenstehender gelangt ohne gesonderte Einladung hinein. Gleichzeitig gibt es einsame Familien, die sich abkapseln, einsame Menschen – selbst unter den Reichen –, Kranke und Bedürftige, die nicht in der Lage sind, den Nachbarn anzusprechen. All dies sind Probleme des Lebens in der Stadt, die von den Kleinen Christlichen Gemeinschaften gelöst werden. Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften wurden zum Befreier aus Einsamkeit und Abgrenzung, aus Anonymität und Verzweiflung. In der Kleinen Christlichen Gemeinschaft kennen die Kinder einander und leben miteinander. Das ermöglicht es den Eltern, ihre Kinder gemeinsam großzuziehen und zu erziehen. Geht das Kind zum Nachbarn, weiß man genau, wer dieser Nachbar ist. Die Jugend in der Gemeinschaft hat die Möglichkeit, ihre Unternehmungen und ihre Freizeit gemeinsam zu planen. Dasselbe gilt für Frauengruppen. Im Idealfall wird die Kleine Christliche Gemeinschaft zur erweiterten Familie, einer Familie Gottes, einer Kirche.

In den Kleinen Christlichen Gemeinschaften wird am Sonntag Gottesdienst gefeiert, wenn der Weg bis zur nächsten Pfarrkirche zu weit ist.
FOTO: HARTMUT SCHWARZBACH

Kleine Christliche Gemeinschaften und die kirchliche Organisation

Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften schufen die Voraussetzung für die Organisation und Kommunikation in den Pfarrgemeinden. Jetzt gilt der Grundsatz, dass die gesamte pastorale Tätigkeit in den Kleinen Christlichen Gemeinschaften beginnt. Die Sakramentenkatechese nimmt ihren Anfang in diesen Gemeinschaften. Sogar das Einwerben von Spenden gelingt nach Einführung von Kleinen Christlichen Gemeinschaften besser als zuvor. Zudem haben viele Kleine Christliche Gemeinschaften die Beziehungen zu anderen Konfessionen und Religionen intensiviert. Gelegentlich laden die Kleinen Christlichen Gemeinschaften Angehörige anderer Konfessionen aus dem Kreis ihrer Nachbarn, Freunde und Verwandten zu ihren Zusammenkünften ein – vor allem, wenn es etwas zu feiern gibt. Mich selbst sprach einst ein Bischof der Lutheraner an, der wissen wollte, wie sich Kleine Christliche Gemeinschaften ins Leben rufen lassen, weil er diese Form der Selbstorganisation auch bei den Lutheranern einführen wollte.

Gemeinsames Tragen der Verantwortung in den Kleinen Christlichen Gemeinschaften

Wenn die Kleinen Christlichen Gemeinschaften Erfolg haben wollen, muss die Verantwortung in der Gemeinschaft von allen Mitgliedern getragen werden. Das darf kein Monopol von einigen wenigen Mitgliedern der Gemeinschaft sein. Das war das Geheimnis des Erfolgs der Gemeinden von Bischof Mwoleka. Kandidaten für Führungspositionen müssen von der Gemeinschaft selbst gewählt werden und Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen. Sie müssen integrativ wirken und versuchen, jeden in seinem Wirkungsbereich einzubeziehen – auch die Schwachen. Es ist ihre Pflicht, sich für sie einzusetzen. So wird jedes Mitglied der Kirche zum Missionar der Botschaft Christi. Viele Aufgaben werden von den Mitgliedern der Kleinen Christlichen Gemeinschaften übernommen. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter führen die Kleinen Christlichen Gemeinschaften in spiritueller, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht. Ein Sekretär hält sämtliche Ereignisse und Beschlüsse der Gemeinschaft fest. Er beziehungsweise sie koordiniert auch die Events. Der Kassenwart erfasst und verwaltet die Mittel der Gemeinschaft und führt die der Pfarrgemeinde zustehenden Mittel ab. Ein Verantwortlicher für die Liturgie leitet die Andachten und organisiert liturgische Feste der Gemeinschaft. Er sorgt dafür, dass die Gemeinschaft die Liturgie einschließlich der Lieder kennt und bereitet die Mitglieder auf die liturgischen Feiern vor. Ein Familienberater begleitet Verlobte auf ihrem Weg zur Eheschließung, stärkt die Familien, bildet ein Team zur Schlichtung von Familienstreitigkeiten und kümmert sich um die Begleitung der Familien. Zudem macht das Team Hausbesuche bei Familien mit Problemen. Ein Religionslehrer (Mlezi) ist für die religiöse Bildung der Kinder zuständig. Er kümmert sich um das sakramentale Leben der Kinder einschließlich Taufe, Abendmahl und Firmung. Zudem begleitet er die religiöse Erziehung der Kinder – Gebete und Katechismus – und sorgt dafür, dass die Kinder zur Schule gehen. Die »Mhudumu« kümmern sich um die Bedürftigen in der Gemeinschaft, organisieren Krankenbesuche und die diakonische Betreuung. Der Verantwortliche für die lokale Entwicklung (Mchumi) trägt dafür Sorge, die Armut unter den Gemeinschaftsmitgliedern, insbesondere den Jungen, zu mildern. Bei Bedarf initiiert er eine regionale Kreditgenossenschaft.

Die Familien in den Gemeinschaften unterstützen sich gegenseitig, um die Lebenssituation vor Ort zu verbessern.
26 FOTO: HARTMUT SCHWARZBACH

Der Einfluss und die Situation der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in Tansania

Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften haben großen Einfluss auf den Alltag der Christen in Tansania. Sie sind so stark in der Kultur der Menschen verankert, dass sich das Verpassen eines wöchentlichen Treffens anfühlt, als hätte man die Sonntagsmesse verpasst. Die Treffen der Gemeinschaften sind häufig Teil des gesellschaftlichen Lebens der Ortsgemeinde. Dort kommen die Christen zusammen, reflektieren über das Wort Gottes, beten, diskutieren und planen die Belange der Gemeinschaft. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Kleinen Christlichen Gemeinschaften. Die Menschen sind bereits mit dem pastoralen Modell vertraut und organisieren sich selbst in Gemeinschaften. Dann laden sie den Gemeindepriester ein, sie zu beauftragen und zu segnen.

Die Zahl der Kleinen Christlichen Gemeinschaften wächst. Allein in der Erzdiözese Daressalaam gab es 2008 – dem »Jahr der Kleinen Christlichen Gemeinschaften « – mehr als 2400 Gruppen. Und seitdem ist ihre Zahl noch gestiegen. Man schätzt, dass es in Tansania inzwischen etwa 60.000 Gemeinschaften gibt. Die Vernetzung unter ihnen ist gut und gewollt. Benachbarte Basisgemeinden kommen in der Regel zum Feiern der Messe zusammen und kennen einander. Dies fördert den Austausch. Mitunter gehen Kleine Christliche Gemeinschaften – selbst aus verschiedenen Diözesen – auch Partnerschaften ein. Diese Partnergemeinden besuchen einander und tauschen ihre Erfahrungen aus. Gerade die jungen Mitglieder schließen sich in Sozialen Netzwerken zusammen und tauschen sich dort über die verschiedensten Dinge aus. Die Pfarrgemeinde entwickelt sich so zu einem Netzwerk vieler kleiner lebendiger Gemeinschaften.

Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften spielen eine zentrale Rolle für die Teilhabe der Laien in der Kirche. Alle Aktivitäten – von der Basis bis hinauf zur Landesebene – gehen von den Kleinen Christlichen Gemeinschaften aus. Alle Führungspersönlichkeiten sind zuallererst Laienführer in den Basisgemeinden.

Die Schwierigkeiten der Kleinen Christlichen Gemeinschaften

Eine Vorbedingung für den Erfolg der Kleinen Christlichen Gemeinschaften ist die aktive Unterstützung durch den Gemeindepriester und seine Helfer. Diese ist jedoch leider nicht immer gegeben. Daher muss es Seminare, Kongresse und andere Impulse gerade auch für Priester geben. Die Katechisten geben sich große Mühe, die Kleinen Christlichen Gemeinschaften mit Leben zu erfüllen. Leider haben viele von ihnen keine entsprechende Ausbildung. Hier besteht Nachholbedarf: Katechisten müssen geschult und mit dem nötigen Wissen ausgestattet werden. Männer – obwohl den Kleinen Christlichen Gemeinschaften wohlgesonnen und bereit, finanzielle Beiträge zu leisten – tun sich schwer, die wöchentlichen Treffen zu besuchen. In der Stadt herrscht aufgrund von Versetzungen und Umzügen eine hohe Mobilität. Das stört das Leben der Kleinen Christlichen Gemeinschaften, insbesondere dann, wenn die Fluktuation Personen mit Leitungsfunktion betrifft. Einige Kleine Christliche Gemeinschaften sind zu groß geworden, aber ihre Mitglieder stemmen sich gegen eine Aufspaltung. Dies beeinträchtigt das Leben der Kleinen Christlichen Gemeinschaften. Auf dem Dorf hat das zur Folge, dass die »Jumuiya mama« als Dachverband der Gemeinschaften mitunter stärker als die eigentlichen Kleinen Christlichen Gemeinschaften ist.

Kleine Christliche Gemeinschaften als Grundstruktur der Kirche

Die Zukunft der Kirche in Tansania ist eng mit dem Erfolg der Kleinen Christlichen Gemeinschaften verbunden. Vor einigen Jahren war ich in Indien und sah dort mit Freude, dass einige südindische Diözesen das System der Kleinen Christlichen Gemeinschaften übernommen haben, die dort »Basic Christian Communities« heißen. Es gibt sie seit nicht einmal fünfzehn Jahren, und ihre Mitglieder leben ähnlich miteinander wie in Tansania. Man könnte beinahe glauben, sie hätten das Leben in den Gemeinschaften von uns kopiert. Dies zeigt, dass Kleine Christliche Gemeinschaften auch in anderen Regionen der Welt als lebendige Grundstruktur der Kirche leben (können).

BISCHOF METHOD KILAINI

geb. 1948 in Katoma, war seit 1999 Weihbischof in Daressalaam und wurde von Benedikt XVI. im Jahr 2009 zum Weihbischof in Bukoba ernannt.

Mitglieder der Kleinen Christlichen Gemeinschaften engagieren sich: Die Kakau-Band klärt in ihren Veranstaltungen über die Risiken von HIV/Aids auf.
FOTO: NIEDERMEIER/FOCUSWELTEN

Donnerstag, 25. Juni 2015

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg - und darüberhinaus

Ganz herzlich darf ich dich zum nächsten Dekanatstreffen der Kleinen Christlichen Gemeinschaften (KCG) einladen:

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg

am Mittwoch, den 15.07.2015, um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum in Windach

(Maria am Wege 1, 86949 Windach)

Wir werden Gottes Wort (Sonntagsevangelium) und der wechselseitigen Bestärkung und Ermutigung Raum geben. Wohin Gott uns führt, wissen wir nicht - aber er hat sicher Bedeutsames mit uns vor!

Selbstverständlich darfst du diesen Termin auch an all diejenigen weitergeben, die vielleicht interessiert oder einfach neugierig sind.

Für die Organisation des Treffens ist es hilfreich, wenn ich eine kurze Rückmeldung bekomme, ob dir eine Teilnahme möglich ist. Danke

Aufmerksam machen möchte ich noch auf einen hörenswerten Impuls vom Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki vom 17.05.2015:

                   http://www.domradio.de/video/der-zug-ist-abgefahren

Offensichtlich sucht inzwischen auch das Kölner Erzbistum nach Wegen in die Zukunft und denkt dabei u.a. die Kleinen Christlichen Gemeinschaften.

Herzliche Grüße

Bernd Müller

Referent für Gemeindeentwicklung

HA I - Personal-, Organisations- und Pastoralentwicklung

Regionalzentrum St. Anna

Waisenhausstr. 1

82362 Weilheim i.OB

Telefon:  08191 - 640 84 92

              0881 - 927 83 91 (Di/Do vormittags)

Email:     ge.weilheim@bistum-augsburg.de

Vision

Neue Leiterin der Hauptabteilung Seelsorge in Köln

domradio.deWelche besonderen Herausforderungen sehen Sie für die Zukunft?

Dierkes: Wir müssen als Kirche schauen, dass wir die Kirche im Dorf lassen, d.h. dass wir tatsächlich bei den Menschen bleiben. Das wird nicht mehr so funktionieren, wie wir das bislang als Volkskirche gewohnt waren. Die Volkskirche gibt es ja im engeren Sinne schon lange nicht mehr. Wir müssen schauen, dass wir uns in der Fläche durch kleine christliche Gemeinschaften neu aufstellen, dass wir in den Familienzentren präsent sind, in der Krankenhausseelsorge. Wir müssen dort verstärkt auch mit Ehrenamtlichen und Laien arbeiten, ebenso im Hospizbereich. Wir müssen ein Netzwerk von ganz unterschiedlichen Gemeinschaften aufbauen, die aus der Bibel heraus leben, in die Welt schauen und dann erkennen, wo sie gebraucht werden und Verantwortung übernehmen können. Ich wünsche mir, dass es zu einer lokalen Kirchenentwicklung kommt. Ich bin mir auch sicher, dass das gelingen wird. Wenn Menschen sich vom Evangelium wirklich angesprochen fühlen und dann sehen, was notwendig ist, dann geht es gar nicht anders, als in die Hände zu spucken und in die Welt hinaus zu gehen


Dienstag, 5. Mai 2015

Dienstag, 28. April 2015

Diözesanes Treffen für Kleine Christliche Gemeinschaften

Evangelii gaudium zum Austausch

Die Bibel ist im Mittelpunkt von KCG-Gruppen -weltweit
Die Bibel ist im Mittelpunkt von KCG-Gruppen -weltweit
28.04.2015










Zu einem diözesanen Austausch trafen sich am 18.04.2015 Interessierte aus verschiedenen Pfarreien des Bistums Augsburg zum Thema "Kleine Christliche Gemeinschaften" im Exerzitienhaus St. Ottilien. In Form der 7-Schritt Methode, wie sie vom LUMKO-Institut in Südafrika entwickelt wurde, war der Nachmittag gestaltet. Dieses Mal stand jedoch kein Bibeltext in der Mitte, sondern eine Textpassage aus dem päpstlichen Dokument "Evangelii gaudium", bei dem sich Papst Franziskus auf das christliche Handeln aus dem Evangelium bezieht.  

Es ist das Wort Gottes, das das Handeln der Christen bestimmen soll, wurde so beim diözesanen Austauschtreffen wiederum deutlich. Erfahrungen mit dem sogenannten "Bibel-Teilen" wurden besprochen, aber auch die Schwierigkeiten, Menschen für diesen pastoralen Weg anzusprechen. Auf einer Diözesankarte konnten die Teilnehmer anhand von farbigen Punkten erkennen, dass schon in mehreren Pfarreien und Orten des Bistums Gruppen zusammen kommen, um aus der Heiligen Schrift zu leben. Bis zum nächsten Treffen plant das Diözesanteam KCG/SCC (small christian communities) weitere Termine im Bistum, bei denen Gläubige und Pfarreien auf dieses pastorale Modell aus der Weltkirche aufmerksam gemacht werden sollen.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Tanzania

Am vergangenen Dienstag (20. Januar) haben im tansanischen Baga-Moyo missio-Präsident Prälat Klaus Krämer und der Vorsitzende der Bischofskonferenz in Tansania, Bischof Tarcisius Ngalalekumtwa, eine gemeinsame Konferenz "Die Situation der Kirche in Tansania" eröffnet. Zehn Bischöfe, engagierte Laien, Ordensmänner- und Frauen der Kirche des ostafrikanischen Landes sowie eine missio-Delegation nehmen teil. Die Konferenz dient auch der Vorbereitung des Monats der Weltmission.

Prälat Krämer betonte bei der Eröffnung, dass das pastorale Konzept der Kleinen Christlichen Gemeinschaften von Tansania aus weit über Ostafrika hinaus an Bedeutung gewonnen habe. "Diese Modell gibt auch uns in Deutschland Anregungen, wie wir unserem Glauben aus der Kraft der Bibel heraus leben können." 



Krämer würdigte zudem die beispielhafte Arbeit der tansanischen Kirche in der Ausbildung von Pastoralmitarbeitern. Die Katechisten und Katechistinnen seien das "Herz dieser Arbeit", so Krämer.

Donnerstag, 8. Januar 2015

KCG im Dekanat Landsberg

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg
 
Gemeindeentwicklung im Bistum Augsburg – Waisenhausstr. 1 – 82362 Weilheim i.OB
 
Landsberg, 7. Januar 2015
 
Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg
 
Ganz herzlich lade ich zur nächsten Begegnung ein:

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg
am Dienstag, den 20.01.2015, um 19.45 Uhr im Pfarrzentrum in Penzing
(Magnus-Hackl-Str. 6, 86929 Penzing)

Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermutigen, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß.

Wer möchte ist herzlich eingeladen, das Treffen mit einer Messe um 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin, Penzing, zu beginnen.
 
Zur besseren Planung bin ich dir für eine kurze Rückmeldung dankbar, möglichst bis zum 15.01.2015.

Selbstverständlich darfst du diese Einladung bzw. den Termin auch an all diejenigen weitergeben, die vielleicht interessiert oder einfach neugierig sind. Oder noch besser: Nimm diese einfach mit!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Bernd Müller
Referent für Gemeindeentwicklung
 
HA I - Personal-, Organisations- und Pastoralentwicklung
Regionalzentrum St. Anna
Waisenhausstr. 1
82362 Weilheim i.OB
Email: ge.weilheim@bistum-augsburg.de
 

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Argentinien

Alwin Nagy berichtet aus Estero/Argentinien in seinem Jahreswendbrief:

Wie  gehts den Kirchlichen  Basisgemeinden (KBG)? 
Wir sind und wirken zwar  vor allem unter den Armen und in Randgebieten.  Doch Beispiel  und Botschaft  von Franziskus fordern und ermutigen uns,  noch mehr aus der innerkirchlichen Vertrautheit herauszugehen an die dunklen Ränder, wo wir uns bisher nie hingetraut hatten. Z.B. unsere Option für Jugendliche heißt dann: hingehen zu denen, die wir gemieden oder abgeschrieben haben.  In Argentinien ist fast die Hälfte der Jugendlichen arbeits-und perspektivenlos. Andererseits Santiago del Estero ist die Hauptroute des Drogenverkehrs. Drogenhandel und –konsum steigen immens, unkontrollierbar. Immer mehr und immer jüngere Jugendliche/Kinder(ab 10 J.) sind drogengefährdet, werden drogenabhängig, rutschen in die Kriminalität. Wir Basisgemeinden  im südlichen Stadtrand von Santiago haben deshalb ein Pilotprojekt gegen diese Bedrohung  gestartet:  unsere Räume, Dienste, Mitarbeiter und nachbarschaftliche Solidarität  öffnen für gefährdete  Kinder und Jugendliche und ihre Eltern zur Aufklärung, Beratung,  Musik- Spiel- Arbeits- u Selbsthilfegruppen, und   - mein großer Traum – den betroffenen Jugendlichen Studium, Arbeit, Perspektive vermitteln  im ökologischen Engagement, um die Zukunft der Mutter Erde und der Jugendlichen zu retten – der beiden Hauptgeschädigten der Wegwerfgesellschaft.

Und wie geht‘s mir?

Zum April 2015 übergebe ich die weiträumigen Koordinierungs-  und Bildungsaufgaben der Kirchlichen Basisgemeinden in Argentinien und Südamerika an Jüngere und Einheimische.  Künftig werde ich überwiegend in Santiago del Estero sein, wo ich seit 1982 meine  lateinamerikanischen Wurzeln habe  und mich zuhause fühle.  Ich werde mich konzentrieren auf Weniges, was ich noch gut und gerne machen kann z.B. Basisgemeinden begleiten.

Montag, 27. Oktober 2014

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

Landsberg, 27. Oktober 2014

 

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) -

miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

 

Beim letzten Treffen in Scheuring war unser Kreis der KCG-Interessierten plötzlich gewaltig gewachsen. Wir waren fast 20 Personen, die miteinander Gottes Wort teilten und Ausschau hielten, was Gott mit uns und diesem Wort vorhat. Auch die Frage, wie wir vor Ort „Christliche Gemeinschaft“ sein können, war intensiv erörtertes Thema. Für mich war es ein erfreulicher und bereichernder Abend und etliche andere Teilnehmer/-innen bestätigten mir diesen Eindruck.

 

So darf ich schon jetzt das nächste Treffen ankündigen und ganz herzlich zu dieser Begegnung einladen:

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg

am Dienstag, den 20.01.2015, um 19.45 Uhrim Pfarrzentrum in Penzing

(Magnus-Hackl-Str. 6, 86929 Penzing)

Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermutigen, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß. 

Wer möchte ist herzlich eingeladen, das Treffen mit einer Messe um 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin, Penzing, zu beginnen.


 

Bernd Müller

Referent für Gemeindeentwicklung

 

Mittwoch, 13. August 2014

Webseite Kleine Cristliche Gemeinschaften

Neues vom Nationalteam
www.KCG-net.de

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte am pastoralen Modell Kleine Christliche Gemeinschaften/Lokale Kirchenentwicklung!

In den letzten Wochen sind eine Vielzahl von Veranstaltungen zu unserem
pastoralen Ansatz gelaufen: Auf dem Katholikentag in Regensburg, mit
internationalen Gästen im Anschluss an den Katholikentag in mehreren
Bistümern und jetzt gerade im Juli-August Summerschools und Workshops in weiteren Diözesen mit dem Referenten-Team des Pastoralintituts Bukal ng Tipan von den Philippinen, mit denen wir erfolgreich seit Jahren
zusammenarbeiten.
Vielen von Ihnen und Euch durfte ich auf den Veranstaltungen begegnen, wo
ich dabei war.
Es entsteht mehr und mehr ein Netzwerk und eine Bewegung, die arbeitet an
einer Kirche, in der ein "Maximum an Partizipation", wie die Bukal-Leute
sagen, realisiert wird.
Immer mehr Diözesen und ihre Leitungsebenen sind hier involviert.
Das Nationalteam KCG hat Vertreterinnen und Vertreter der Bistümer, die mit
ihm in Kontakt sind, aber (noch) keine Vertretung im Nationalteam haben zu
einem Treffen am 18.09.2014 in Frankfurt eingeladen, auf dem über Wünsche
und Möglichkeiten einer verstärkten regionalen und bundesweiten Vernetzung
auf unserem Lernweg gesprochen werden soll.

In den vielen Versuchen der Realisierung in unseren Diözesen und Pfarreien
zeigt sich, wie schwierig und komplex das Thema "Partizipation" ist. Daher
soll es bei unserem nächsten internationalen Symposium zu diesem pastoralen
Ansatz gehen um die Frage::
„Was ist Partizipation und wie geht Partizipation in einer Kirche der
Zukunft?“ (Arbeitstitel)
Das Symposium findet statt vom19. bis 21. November 2015 im
Bischof-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod.
Die Ausschreibung kommt im Frühjahr 2015. Aber jetzt schon die Einladung,
an der Vorbereitung zu partizipieren und mitzudenken.
Näheres hier.

Vom 03.- 19. Februar 2015 findet eine weitere Lernreise zu unserem
pastoralen Ansatz auf die Philippinen statt für Teams aus Leitungskräften
und Pastoral-Verantwortlichen in Seelsorgeämtern und Ordinariaten sowie
leitende Pfarrer (ggf. mit MitarbeiterInnen).
Die Ausschreibung finden Sie hier.

Alle diese Infos finden Sie, wenn Sie die erste Seite der Website
www.kcg-net.de öffnen und herunter scrollen. Von dort können sie sich dann
bei Interesse weiter klicken.

Viel Freude beim Lesen und noch einen guten, hoffentlich auch erholsamen
Sommer!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr und Euer

Dieter Tewes

Sonntag, 22. Juni 2014

Klare Worte von Kardinal Tagle, Manila

‘Promote the BECs’ – Tagle
Published on June 15th, 2014



MANILA, June 15, 2014 — Manila Archbishop Luis Antonio Cardinal Tagle last Saturday called on the Catholic faithful to manifest the characteristics of a renewed church through the promotion of Basic Ecclesial Communities (BEC) in every Catholic household.

In his talk during the Manila Archdiocesan General Pastoral Assembly (MAGPAS), Tagle stressed the importance of BECs as the “expression of a renewed Church,” as decreed by the Second Plenary Council of the Philippines (PCP II).

“Basic Ecclesial Communities, under various names and forms—Basic Christian Community, Small Christian Communities, Small Lay Communities, Covenant Communities—must be vigorously promoted for the full living of the Christian vocation in both urban and rural areas,” Tagle said, citing the words of PCP II in his talk held at the Paco Catholic School last June 7.

According to Tagle, PCP II emphasizes the need for BECs to rally the faithful behind the Second Vatican Council’s “vision of a renewed Church” and “for the full living of the Christian vocation.”

“PCP II does not tell us to establish BECs only in places where it would be easily accepted. What the PCP II urges us to do is promote it, regardless if it would be easy or hard,” he said in Filipino.

Noting the different characteristics of a renewed church, Tagle called on the faithful to live in communion with one other, noting that individual differences should not serve as a hindrance to achieve unity in diversity.

“Even if each of us has different backgrounds, state of life, and natural talent…these should not stop us to live in solidarity with others. Communion opens our hearts and doors to anyone,” he said.

Seeing the importance of “equality in dignity,” Tagle said no worldly standard may belittle the dignity possessed by each and every person.

“In the eyes of the world, a sense of equality might be hard to attain. But in the renewed Church of Communion, regardless of who you are and what you have become, we are all equal because we are all created with dignity, baptized Christians in the name of the Holy Spirit, Jesus, and the Almighty Father,” Tagle said in the vernacular.

Giving and receiving

Participation among members of a community is also a mark of a renewed church, the archbishop said, noting that the Year of the Laity is a very timely opportunity to fulfill this mission.

“Participation comes in two ways—everyone gives, everyone receives…Participation in the Philippines means enabling the lay people to participate more fully in the life of the Church and its task of mission,” Tagle said.

“The vision of PCP II of a renewed church in the Philippines is a more active participation of the laity in the life and mission of the Church. Live a life of serving and following Christ in your respective communities,” he added. (Jennifer M. Orillaza)

Freitag, 6. Juni 2014

Volk Gottes lebt vom Wir

Studiennachmittag zum Thema Partizipation und Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG)











05.06.2014 Taufe und Firmung befähigt einen jeden Christen, sich als Teil der Kirche aktiv in das Leben der Gemeinden einzubringen. Dass in vielen Teilen der Welt dies so ist, stellten Bischof Dr. Michael Wüstenberg aus der Diözese Aliwal-Nord in Südafrika und Cora Mateo von der Vereinigung der Asiatischen Bischofskonferenzen aus Taiwan am 3. Juni im Augsburger Priesterseminar vor. Das KCG-Team der Diözese Augsburg hatte dazu eingeladen.  

"Unsere Gemeinden sollen Gemeinschaften sein, die der Gesellschaft dienen", so Bischof Wüstenberg. In einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in seiner Diözese Aliwal und in den südlichen Diözesen Afrikas stellte er das Wirken der "kleinsten Form von Kirche am Ort" vor. Ein Pastoralplan, den die Bischöfe für ihre Arbeit in den Pfarreien gefasst hatten, bietet die Grundlage für die Umsetzung dieser kirchlichen Arbeit. Die Gemeinde am Ort soll in den kleinen Gemeinschaften, die in der Pfarrei eng vernetzt arbeiten, Glaubens- und Lebenserfahrungen ermöglichen. 

Wie Cora Mateo berichtete hatten die Bischöfe Asiens bereits 1990 den Beschluss gefasst dieses Pastoralmodell der Small Christian communities (SCC) umzusetzen. Basierend auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil will Kirche so zu den Menschen kommen und unter den Menschen sichtbar sein. "Aus der Heiligen Schrift heraus wird der Glaube und das Leben geteilt", so Mateo. Nicht immer einfach war, so die Referentin, der Rollenwechsel für die Priester und hauptamtlichen Mitarbeiter. Vom "Macher" oder "Versorger" hin zum "Ermöglicher" war der Weg. Ertüchtigung und Ermutigung, aber auch Stärkung und Korrektur soll den Gläubigen helfen, ihren Glauben in der Gemeinschaft zu leben. Darum gehe es im Pastoralmodell der SCC.

Pfarrer Max Stetter (3. von links) führt in die Tagung ein
Pfarrer Max Stetter (3. von links) führt in die Tagung ein
In Kleingruppen wurde über Formen der Teilnahme in der Gemeinde gesprochen
In Kleingruppen wurde über Formen der Teilnahme in der Gemeinde gesprochen

Dienstag, 27. Mai 2014

Entdeckertag im Bistum Eichstätt



Pastorale Entwicklung im Bistum Eichstätt

Austausch- und Entdeckertag

28. Juni 2014

Roth, Mariä Aufnahme in den Himmel




Montag, 26. Mai 2014


Volk Gottes lebt vom Wir


Weltkirchliche Impulsezur gemeinsamenGestaltung von Kirche


3. Mai 2014, 14.30-17.30 und 19.30-21.30

Priesterseminar St. Hieronymus Augsburg





Dienstag, 13. Mai 2014

Dekanat Landsberg

Gemeindeentwicklung im Bistum Augsburg – Waisenhausstr. 1 – 82362 Weilheim i.OB

 
Landsberg, 6. Mai 2014
 
Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) -
miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg
 
 
„Meine Augen haben das Heil gesehen.“ (Lk 2,30) - dieser Satz könnte eine Zusammenfassung unseres Treffens im Januar gewesen sein. Es war erstaunlich, welche Antworten und Lebenszugänge das Evangelium Lk 2,22-40 mit dem Zeugnis des Simeon und der Hanna im Tempel für uns öffnete. Obwohl wir in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen standen und aus unterschiedlichen Orten kamen, verband uns Jesus und bestärkte uns für unser Tun zu Hause. Schnell war der Entschluss gefasst: Es lohnt sich, weiter dran zu bleiben.
 
So darf ich Sie ganz herzlich zur nächsten Begegnung einladen und zwar zum zweiten
Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg
am Mittwoch, den 16.07.2014, um 19.45 Uhr im Pfarrhaus in Scheuring
(Kirchplatz 2, 86937 Scheuring)
Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermuntern, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß.
 
Zur besseren Planung bin ich Ihnen für eine kurze Rückmeldung, ob Sie zu diesem Treffen kommen können, dankbar, möglichst bis zum 10.07.2014.
Selbstverständlich dürfen Sie diese Einladung auch an all diejenigen weitergeben, die vielleicht interessiert oder einfach neugierig sind. Oder noch besser: Nehmen Sie diese einfach mit!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
Bernd Müller
Referent für Gemeindeentwicklung
 
HA I - Personal-, Organisations- und Pastoralentwicklung
Regionalzentrum St. Anna
Waisenhausstr. 1
82362 Weilheim i.OB

Email:     ge.weilheim@bistum-augsburg

Sonntag, 16. Februar 2014

Aus dem Bistum Eichstätt

Klausurtag des Sachausschusses „Pastorale Entwicklung“


In Kösching im Schönstattzentrum trafen wir uns dieses Mal zu einem ganzen Tag. Kein Hören von Referaten, kein Wellnesstag, sondern ein Tag neuer Sammlung durch die Erfahrung, dass Kirche „geht“. Zwei Jahre geht diese Gruppe, die längst zu einer Gemeinschaft geworden ist, gemeinsam einen Weg der lokalen Kirchenentwicklung. Und mehr noch, denn diese Gemeinschaft konnte entdecken, dass sie sich  so entwickelt hat, dass sie selbst in neuer Weise Kirche ist.


Am Vormittag begaben wir uns nach einem Lobpreis auf Spurensuche. Jeweils zu zweit gingen wir einen Emmausweg miteinander und ausgehend von unseren Erfahrungen, die wir auf unserem gemeinsamen Weg bisher miteinander gesammelt haben, bewegten uns folgende Fragen: „ Was braucht es, dass die Menschen eine Vision von Kirche entwickeln können?“,Wie werden wir eine hörende Kirche?“Was verändert sich, wenn die Kirche eine „familiäre“ Kirche wird?“, Was bedeutet dann Gottesdienst?“, Wie kann man heute einfach in neuer Weise Kirche sein?“Wie will Christus, dass wir in neuer Weise miteinander Kirche sind?“, „ Was können wir tun, damit der Mensch zu der Frage kommt, wie er Christ sein kann?“, „ Wie können die Menschen entdecken, das Naheliegende und Mögliche miteinander einfach zu tun?“ 


Als wir uns zur Spurenlese trafen und uns teilhaben ließen an unseren Fragen und Antworten, an dem was uns heute bewegt, erkannten wir, dass bei diesen Emmauswegen gewiss Jesus mitgegangen war und wir staunten, wie nah alles zusammen hing.


Im Bibelteilen mit dem Evangelium vom Weinstock, Joh. 15, 1-8 durften wir erneut erfahren, dass Jesus selbst es ist, der uns um sich sammelt. Von seinem Wort aus kommt uns wieder alles zu, was wir für unseres weiteres Handeln brauchen, was wir verinnerlichen  müssen, dass wir seine Sendung in unserer Zeit und unserem Umfeld fortsetzen können. Und das war ja auch unser Hauptanliegen, mit dem wir nach Kösching aufgebrochen waren, die Frage „Was ist jetzt dran -  für uns als Sachausschuss Pastorale Entwicklung“.  Es zieht uns zu den Menschen. Und wir werden sie finden, wenn wir auf ihre Sehnsucht hören und erkennen was sie brauchen. Wir können uns vorstellen, sie bei ihrem Prozess zu begleiten, an ihrem Ort in neuer Weise Kirche zu sein und zu wachsen. Das heißt, mit ihnen den Weg zu gehen, den wir in den letzten zwei Jahren miteinander gegangen sind. Und plötzlich waren wir tief im Gespräch über „Kirchenkurse“,  ohne, dass das allen Anwesenden bewusst war. Es ist uns aus dem Evangelium einfach zugewachsen. Sehr deutlich spürbar ist, dass es ebenfalls „dran“ ist, dass wir uns auch weiter um unser eigenes Wachstum kümmern, dass wir, wenn wir zu den Menschen gehen, ein wahrhaftiges Zeugnis geben können von unserer  Hoffnung.


Unser Tag endete mit der Heiligen Messe, in der wir besonders für die lokale Kirchenentwicklung in unserem Bistum beteten, unsere Einheit im Glauben spüren durften, und derer aus unserem Kreis gedachten, die an diesem Tag nicht mit dabei sein konnten und uns gefehlt haben.

Sonntag, 12. Januar 2014

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

 

Gemeindeentwicklung im Bistum Augsburg

 

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

 

Ende Oktober letzten Jahres fand in Landsberg ein Treffen mit dem Thema „Kirche geht“ statt. Es war ein Tag, der von der Überzeugung getragen war, dass der Ansatz der Kleinen Christlichen Gemeinschaften (KCG) ein wertvoller Beitrag für unser Leben und unsere Gemeinden sein kann.


Aus dem Dekanat Landsberg nahmen auch etliche Personen teil. Von ihnen wurde die Idee geboren, sich immer wieder einmal zu treffen und dazu alle einzuladen, die an Kleinen Christlichen Gemeinschaften interessiert oder bereits Teil einer solchen Gruppe sind.


Nun ist es so weit. Im Namen der Ideen-Geber lade ich Sie ganz herzlich ein zu einem ersten

Treffen aller an KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg

am Mittwoch, den 29.01.2014, um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum Hl. Engel, Landsberg

(Hindenburgring 15, Raum St. Katharina, im Keller links)

 

Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermuntern, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß.

 

Zur besseren Planung bin ich Ihnen für eine kurze Rückmeldung, ob Sie zu diesem Treffen kommen können, dankbar, möglichst bis zum 27.01.2014.

Selbstverständlich dürfen Sie diese Einladung auch an all diejenigen weitergeben, die vielleicht interessiert oder einfach neugierig sind. Oder noch besser: Nehmen Sie diese einfach mit!

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Müller

Referent für Gemeindeentwicklung

 

HA I - Personal-, Organisations- und Pastoralentwicklung

Regionalzentrum St. Anna


Telefon:  08191 - 640 84 92

Email:   

ge.weilheim@bistum-augsburg.de