Freitag, 6. Juni 2014

Volk Gottes lebt vom Wir

Studiennachmittag zum Thema Partizipation und Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG)











05.06.2014 Taufe und Firmung befähigt einen jeden Christen, sich als Teil der Kirche aktiv in das Leben der Gemeinden einzubringen. Dass in vielen Teilen der Welt dies so ist, stellten Bischof Dr. Michael Wüstenberg aus der Diözese Aliwal-Nord in Südafrika und Cora Mateo von der Vereinigung der Asiatischen Bischofskonferenzen aus Taiwan am 3. Juni im Augsburger Priesterseminar vor. Das KCG-Team der Diözese Augsburg hatte dazu eingeladen.  

"Unsere Gemeinden sollen Gemeinschaften sein, die der Gesellschaft dienen", so Bischof Wüstenberg. In einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in seiner Diözese Aliwal und in den südlichen Diözesen Afrikas stellte er das Wirken der "kleinsten Form von Kirche am Ort" vor. Ein Pastoralplan, den die Bischöfe für ihre Arbeit in den Pfarreien gefasst hatten, bietet die Grundlage für die Umsetzung dieser kirchlichen Arbeit. Die Gemeinde am Ort soll in den kleinen Gemeinschaften, die in der Pfarrei eng vernetzt arbeiten, Glaubens- und Lebenserfahrungen ermöglichen. 

Wie Cora Mateo berichtete hatten die Bischöfe Asiens bereits 1990 den Beschluss gefasst dieses Pastoralmodell der Small Christian communities (SCC) umzusetzen. Basierend auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil will Kirche so zu den Menschen kommen und unter den Menschen sichtbar sein. "Aus der Heiligen Schrift heraus wird der Glaube und das Leben geteilt", so Mateo. Nicht immer einfach war, so die Referentin, der Rollenwechsel für die Priester und hauptamtlichen Mitarbeiter. Vom "Macher" oder "Versorger" hin zum "Ermöglicher" war der Weg. Ertüchtigung und Ermutigung, aber auch Stärkung und Korrektur soll den Gläubigen helfen, ihren Glauben in der Gemeinschaft zu leben. Darum gehe es im Pastoralmodell der SCC.

Pfarrer Max Stetter (3. von links) führt in die Tagung ein
Pfarrer Max Stetter (3. von links) führt in die Tagung ein
In Kleingruppen wurde über Formen der Teilnahme in der Gemeinde gesprochen
In Kleingruppen wurde über Formen der Teilnahme in der Gemeinde gesprochen

Dienstag, 27. Mai 2014

Entdeckertag im Bistum Eichstätt



Pastorale Entwicklung im Bistum Eichstätt

Austausch- und Entdeckertag

28. Juni 2014

Roth, Mariä Aufnahme in den Himmel




Montag, 26. Mai 2014


Volk Gottes lebt vom Wir


Weltkirchliche Impulsezur gemeinsamenGestaltung von Kirche


3. Mai 2014, 14.30-17.30 und 19.30-21.30

Priesterseminar St. Hieronymus Augsburg





Dienstag, 13. Mai 2014

Dekanat Landsberg

Gemeindeentwicklung im Bistum Augsburg – Waisenhausstr. 1 – 82362 Weilheim i.OB

 
Landsberg, 6. Mai 2014
 
Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) -
miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg
 
 
„Meine Augen haben das Heil gesehen.“ (Lk 2,30) - dieser Satz könnte eine Zusammenfassung unseres Treffens im Januar gewesen sein. Es war erstaunlich, welche Antworten und Lebenszugänge das Evangelium Lk 2,22-40 mit dem Zeugnis des Simeon und der Hanna im Tempel für uns öffnete. Obwohl wir in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen standen und aus unterschiedlichen Orten kamen, verband uns Jesus und bestärkte uns für unser Tun zu Hause. Schnell war der Entschluss gefasst: Es lohnt sich, weiter dran zu bleiben.
 
So darf ich Sie ganz herzlich zur nächsten Begegnung einladen und zwar zum zweiten
Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg
am Mittwoch, den 16.07.2014, um 19.45 Uhr im Pfarrhaus in Scheuring
(Kirchplatz 2, 86937 Scheuring)
Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermuntern, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß.
 
Zur besseren Planung bin ich Ihnen für eine kurze Rückmeldung, ob Sie zu diesem Treffen kommen können, dankbar, möglichst bis zum 10.07.2014.
Selbstverständlich dürfen Sie diese Einladung auch an all diejenigen weitergeben, die vielleicht interessiert oder einfach neugierig sind. Oder noch besser: Nehmen Sie diese einfach mit!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
Bernd Müller
Referent für Gemeindeentwicklung
 
HA I - Personal-, Organisations- und Pastoralentwicklung
Regionalzentrum St. Anna
Waisenhausstr. 1
82362 Weilheim i.OB

Email:     ge.weilheim@bistum-augsburg

Sonntag, 16. Februar 2014

Aus dem Bistum Eichstätt

Klausurtag des Sachausschusses „Pastorale Entwicklung“


In Kösching im Schönstattzentrum trafen wir uns dieses Mal zu einem ganzen Tag. Kein Hören von Referaten, kein Wellnesstag, sondern ein Tag neuer Sammlung durch die Erfahrung, dass Kirche „geht“. Zwei Jahre geht diese Gruppe, die längst zu einer Gemeinschaft geworden ist, gemeinsam einen Weg der lokalen Kirchenentwicklung. Und mehr noch, denn diese Gemeinschaft konnte entdecken, dass sie sich  so entwickelt hat, dass sie selbst in neuer Weise Kirche ist.


Am Vormittag begaben wir uns nach einem Lobpreis auf Spurensuche. Jeweils zu zweit gingen wir einen Emmausweg miteinander und ausgehend von unseren Erfahrungen, die wir auf unserem gemeinsamen Weg bisher miteinander gesammelt haben, bewegten uns folgende Fragen: „ Was braucht es, dass die Menschen eine Vision von Kirche entwickeln können?“,„Wie werden wir eine hörende Kirche?“, „Was verändert sich, wenn die Kirche eine „familiäre“ Kirche wird?“, „Was bedeutet dann Gottesdienst?“, „Wie kann man heute einfach in neuer Weise Kirche sein?“, „Wie will Christus, dass wir in neuer Weise miteinander Kirche sind?“, „ Was können wir tun, damit der Mensch zu der Frage kommt, wie er Christ sein kann?“, „ Wie können die Menschen entdecken, das Naheliegende und Mögliche miteinander einfach zu tun?“ 


Als wir uns zur Spurenlese trafen und uns teilhaben ließen an unseren Fragen und Antworten, an dem was uns heute bewegt, erkannten wir, dass bei diesen Emmauswegen gewiss Jesus mitgegangen war und wir staunten, wie nah alles zusammen hing.


Im Bibelteilen mit dem Evangelium vom Weinstock, Joh. 15, 1-8 durften wir erneut erfahren, dass Jesus selbst es ist, der uns um sich sammelt. Von seinem Wort aus kommt uns wieder alles zu, was wir für unseres weiteres Handeln brauchen, was wir verinnerlichen  müssen, dass wir seine Sendung in unserer Zeit und unserem Umfeld fortsetzen können. Und das war ja auch unser Hauptanliegen, mit dem wir nach Kösching aufgebrochen waren, die Frage „Was ist jetzt dran -  für uns als Sachausschuss Pastorale Entwicklung“.  Es zieht uns zu den Menschen. Und wir werden sie finden, wenn wir auf ihre Sehnsucht hören und erkennen was sie brauchen. Wir können uns vorstellen, sie bei ihrem Prozess zu begleiten, an ihrem Ort in neuer Weise Kirche zu sein und zu wachsen. Das heißt, mit ihnen den Weg zu gehen, den wir in den letzten zwei Jahren miteinander gegangen sind. Und plötzlich waren wir tief im Gespräch über „Kirchenkurse“,  ohne, dass das allen Anwesenden bewusst war. Es ist uns aus dem Evangelium einfach zugewachsen. Sehr deutlich spürbar ist, dass es ebenfalls „dran“ ist, dass wir uns auch weiter um unser eigenes Wachstum kümmern, dass wir, wenn wir zu den Menschen gehen, ein wahrhaftiges Zeugnis geben können von unserer  Hoffnung.


Unser Tag endete mit der Heiligen Messe, in der wir besonders für die lokale Kirchenentwicklung in unserem Bistum beteten, unsere Einheit im Glauben spüren durften, und derer aus unserem Kreis gedachten, die an diesem Tag nicht mit dabei sein konnten und uns gefehlt haben.

Sonntag, 12. Januar 2014

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

 

Gemeindeentwicklung im Bistum Augsburg

 

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

 

Ende Oktober letzten Jahres fand in Landsberg ein Treffen mit dem Thema „Kirche geht“ statt. Es war ein Tag, der von der Überzeugung getragen war, dass der Ansatz der Kleinen Christlichen Gemeinschaften (KCG) ein wertvoller Beitrag für unser Leben und unsere Gemeinden sein kann.


Aus dem Dekanat Landsberg nahmen auch etliche Personen teil. Von ihnen wurde die Idee geboren, sich immer wieder einmal zu treffen und dazu alle einzuladen, die an Kleinen Christlichen Gemeinschaften interessiert oder bereits Teil einer solchen Gruppe sind.


Nun ist es so weit. Im Namen der Ideen-Geber lade ich Sie ganz herzlich ein zu einem ersten

Treffen aller an KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg

am Mittwoch, den 29.01.2014, um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum Hl. Engel, Landsberg

(Hindenburgring 15, Raum St. Katharina, im Keller links)

 

Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermuntern, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß.

 

Zur besseren Planung bin ich Ihnen für eine kurze Rückmeldung, ob Sie zu diesem Treffen kommen können, dankbar, möglichst bis zum 27.01.2014.

Selbstverständlich dürfen Sie diese Einladung auch an all diejenigen weitergeben, die vielleicht interessiert oder einfach neugierig sind. Oder noch besser: Nehmen Sie diese einfach mit!

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Müller

Referent für Gemeindeentwicklung

 

HA I - Personal-, Organisations- und Pastoralentwicklung

Regionalzentrum St. Anna


Telefon:  08191 - 640 84 92

Email:   

ge.weilheim@bistum-augsburg.de

Donnerstag, 9. Januar 2014

Zeichen der Hoffnung für die Dritte Kirche

Papst schickt Grußwort an die Basisgemeinden Brasiliens

Die "Comunidades Eclesiais de Base" entstanden ab 1968 in der Folge der Generalversammlung des Lateinamerikanischen Episkopats in Medellin, parallel zur Entwicklung der Theologie der Befreiung

08.01.2014

Erstmals in der Geschichte der lateinamerikanischen Kirche hat ein Papst ein Grußwort zu einem nationalen Kongress der Basisgemeinden geschrieben. Das Grußwort von Franziskus zu dem am 7. Jänner eröffneten 13. Nationalen Treffen der "Comunidades Eclesiais de Base" (CEBs) im brasilianischen Juazeiro do Norte wurde am Mittwoch von Vatikan veröffentlicht.

 

Er hoffe, so der Papst, dass die CEBs "von Mal zu Mal stärker" ihre "ganz wichtige Rolle in der Mission und Evangelisierung der Kirche" wahrnehmen. Er vertraue das Treffen in Jazeiro der Muttergottes von Aparecida an und bete, dass die Teilnehmer die Tage als Weg mit Jesus erfahren, wo sie "gemeinsam mit den Armen verkündigen und bezeugen, dass ein neuer Himmel und eine neue Erde als Prophetie verheißen sind".

 

Die CEBs entstanden ab 1968 in der Folge der Generalversammlung des Lateinamerikanischen Episkopats in Medellin, parallel zur Entwicklung der Theologie der Befreiung. Sie zielen vor allem auf die Menschen in den wirtschaftlichen Randgebieten und unter den Armen. Die CEBs entwickelten teilweise ein starkes politisches Bewusstsein, vor allem in Brasilien und in Nicaragua, wo die Revolution über einen starken Rückhalt in den Basisgemeinden verfügte. Seit den 1990er Jahren entwickeln sich die Basisgemeinden mit verschiedenen Schwerpunkten: aus afroamerikanischer, feministischer, ökologischer oder indianischer Perspektive. Die lateinamerikanischen Basisgemeinden fanden großes Interesse und auch Nachahmerinnen in Europa und Nordamerika.

 

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