Dienstag, 28. April 2015

Diözesanes Treffen für Kleine Christliche Gemeinschaften

Evangelii gaudium zum Austausch

Die Bibel ist im Mittelpunkt von KCG-Gruppen -weltweit
Die Bibel ist im Mittelpunkt von KCG-Gruppen -weltweit
28.04.2015










Zu einem diözesanen Austausch trafen sich am 18.04.2015 Interessierte aus verschiedenen Pfarreien des Bistums Augsburg zum Thema "Kleine Christliche Gemeinschaften" im Exerzitienhaus St. Ottilien. In Form der 7-Schritt Methode, wie sie vom LUMKO-Institut in Südafrika entwickelt wurde, war der Nachmittag gestaltet. Dieses Mal stand jedoch kein Bibeltext in der Mitte, sondern eine Textpassage aus dem päpstlichen Dokument "Evangelii gaudium", bei dem sich Papst Franziskus auf das christliche Handeln aus dem Evangelium bezieht.  

Es ist das Wort Gottes, das das Handeln der Christen bestimmen soll, wurde so beim diözesanen Austauschtreffen wiederum deutlich. Erfahrungen mit dem sogenannten "Bibel-Teilen" wurden besprochen, aber auch die Schwierigkeiten, Menschen für diesen pastoralen Weg anzusprechen. Auf einer Diözesankarte konnten die Teilnehmer anhand von farbigen Punkten erkennen, dass schon in mehreren Pfarreien und Orten des Bistums Gruppen zusammen kommen, um aus der Heiligen Schrift zu leben. Bis zum nächsten Treffen plant das Diözesanteam KCG/SCC (small christian communities) weitere Termine im Bistum, bei denen Gläubige und Pfarreien auf dieses pastorale Modell aus der Weltkirche aufmerksam gemacht werden sollen.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Tanzania

Am vergangenen Dienstag (20. Januar) haben im tansanischen Baga-Moyo missio-Präsident Prälat Klaus Krämer und der Vorsitzende der Bischofskonferenz in Tansania, Bischof Tarcisius Ngalalekumtwa, eine gemeinsame Konferenz "Die Situation der Kirche in Tansania" eröffnet. Zehn Bischöfe, engagierte Laien, Ordensmänner- und Frauen der Kirche des ostafrikanischen Landes sowie eine missio-Delegation nehmen teil. Die Konferenz dient auch der Vorbereitung des Monats der Weltmission.

Prälat Krämer betonte bei der Eröffnung, dass das pastorale Konzept der Kleinen Christlichen Gemeinschaften von Tansania aus weit über Ostafrika hinaus an Bedeutung gewonnen habe. "Diese Modell gibt auch uns in Deutschland Anregungen, wie wir unserem Glauben aus der Kraft der Bibel heraus leben können." 



Krämer würdigte zudem die beispielhafte Arbeit der tansanischen Kirche in der Ausbildung von Pastoralmitarbeitern. Die Katechisten und Katechistinnen seien das "Herz dieser Arbeit", so Krämer.

Donnerstag, 8. Januar 2015

KCG im Dekanat Landsberg

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg
 
Gemeindeentwicklung im Bistum Augsburg – Waisenhausstr. 1 – 82362 Weilheim i.OB
 
Landsberg, 7. Januar 2015
 
Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg
 
Ganz herzlich lade ich zur nächsten Begegnung ein:

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg
am Dienstag, den 20.01.2015, um 19.45 Uhr im Pfarrzentrum in Penzing
(Magnus-Hackl-Str. 6, 86929 Penzing)

Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermutigen, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß.

Wer möchte ist herzlich eingeladen, das Treffen mit einer Messe um 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin, Penzing, zu beginnen.
 
Zur besseren Planung bin ich dir für eine kurze Rückmeldung dankbar, möglichst bis zum 15.01.2015.

Selbstverständlich darfst du diese Einladung bzw. den Termin auch an all diejenigen weitergeben, die vielleicht interessiert oder einfach neugierig sind. Oder noch besser: Nimm diese einfach mit!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Bernd Müller
Referent für Gemeindeentwicklung
 
HA I - Personal-, Organisations- und Pastoralentwicklung
Regionalzentrum St. Anna
Waisenhausstr. 1
82362 Weilheim i.OB
Email: ge.weilheim@bistum-augsburg.de
 

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Argentinien

Alwin Nagy berichtet aus Estero/Argentinien in seinem Jahreswendbrief:

Wie  gehts den Kirchlichen  Basisgemeinden (KBG)? 
Wir sind und wirken zwar  vor allem unter den Armen und in Randgebieten.  Doch Beispiel  und Botschaft  von Franziskus fordern und ermutigen uns,  noch mehr aus der innerkirchlichen Vertrautheit herauszugehen an die dunklen Ränder, wo wir uns bisher nie hingetraut hatten. Z.B. unsere Option für Jugendliche heißt dann: hingehen zu denen, die wir gemieden oder abgeschrieben haben.  In Argentinien ist fast die Hälfte der Jugendlichen arbeits-und perspektivenlos. Andererseits Santiago del Estero ist die Hauptroute des Drogenverkehrs. Drogenhandel und –konsum steigen immens, unkontrollierbar. Immer mehr und immer jüngere Jugendliche/Kinder(ab 10 J.) sind drogengefährdet, werden drogenabhängig, rutschen in die Kriminalität. Wir Basisgemeinden  im südlichen Stadtrand von Santiago haben deshalb ein Pilotprojekt gegen diese Bedrohung  gestartet:  unsere Räume, Dienste, Mitarbeiter und nachbarschaftliche Solidarität  öffnen für gefährdete  Kinder und Jugendliche und ihre Eltern zur Aufklärung, Beratung,  Musik- Spiel- Arbeits- u Selbsthilfegruppen, und   - mein großer Traum – den betroffenen Jugendlichen Studium, Arbeit, Perspektive vermitteln  im ökologischen Engagement, um die Zukunft der Mutter Erde und der Jugendlichen zu retten – der beiden Hauptgeschädigten der Wegwerfgesellschaft.

Und wie geht‘s mir?

Zum April 2015 übergebe ich die weiträumigen Koordinierungs-  und Bildungsaufgaben der Kirchlichen Basisgemeinden in Argentinien und Südamerika an Jüngere und Einheimische.  Künftig werde ich überwiegend in Santiago del Estero sein, wo ich seit 1982 meine  lateinamerikanischen Wurzeln habe  und mich zuhause fühle.  Ich werde mich konzentrieren auf Weniges, was ich noch gut und gerne machen kann z.B. Basisgemeinden begleiten.

Montag, 27. Oktober 2014

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) - miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

Landsberg, 27. Oktober 2014

 

Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) -

miteinander auf dem Weg im Dekanat Landsberg

 

Beim letzten Treffen in Scheuring war unser Kreis der KCG-Interessierten plötzlich gewaltig gewachsen. Wir waren fast 20 Personen, die miteinander Gottes Wort teilten und Ausschau hielten, was Gott mit uns und diesem Wort vorhat. Auch die Frage, wie wir vor Ort „Christliche Gemeinschaft“ sein können, war intensiv erörtertes Thema. Für mich war es ein erfreulicher und bereichernder Abend und etliche andere Teilnehmer/-innen bestätigten mir diesen Eindruck.

 

So darf ich schon jetzt das nächste Treffen ankündigen und ganz herzlich zu dieser Begegnung einladen:

Treffen aller KCG-Interessierten im Dekanat Landsberg

am Dienstag, den 20.01.2015, um 19.45 Uhrim Pfarrzentrum in Penzing

(Magnus-Hackl-Str. 6, 86929 Penzing)

Ausgehend von Gottes Wort (Sonntagsevangelium) wollen wir Seinem Weg mit uns Raum geben und uns gegenseitig ermutigen, stärken und weiterhelfen. Wohin Gott uns führt, ob er mit uns etwas Konkretes vorhat, wissen wir nicht - wir überlassen es Gottes Anstoß. 

Wer möchte ist herzlich eingeladen, das Treffen mit einer Messe um 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin, Penzing, zu beginnen.


 

Bernd Müller

Referent für Gemeindeentwicklung

 

Mittwoch, 13. August 2014

Webseite Kleine Cristliche Gemeinschaften

Neues vom Nationalteam
www.KCG-net.de

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte am pastoralen Modell Kleine Christliche Gemeinschaften/Lokale Kirchenentwicklung!

In den letzten Wochen sind eine Vielzahl von Veranstaltungen zu unserem
pastoralen Ansatz gelaufen: Auf dem Katholikentag in Regensburg, mit
internationalen Gästen im Anschluss an den Katholikentag in mehreren
Bistümern und jetzt gerade im Juli-August Summerschools und Workshops in weiteren Diözesen mit dem Referenten-Team des Pastoralintituts Bukal ng Tipan von den Philippinen, mit denen wir erfolgreich seit Jahren
zusammenarbeiten.
Vielen von Ihnen und Euch durfte ich auf den Veranstaltungen begegnen, wo
ich dabei war.
Es entsteht mehr und mehr ein Netzwerk und eine Bewegung, die arbeitet an
einer Kirche, in der ein "Maximum an Partizipation", wie die Bukal-Leute
sagen, realisiert wird.
Immer mehr Diözesen und ihre Leitungsebenen sind hier involviert.
Das Nationalteam KCG hat Vertreterinnen und Vertreter der Bistümer, die mit
ihm in Kontakt sind, aber (noch) keine Vertretung im Nationalteam haben zu
einem Treffen am 18.09.2014 in Frankfurt eingeladen, auf dem über Wünsche
und Möglichkeiten einer verstärkten regionalen und bundesweiten Vernetzung
auf unserem Lernweg gesprochen werden soll.

In den vielen Versuchen der Realisierung in unseren Diözesen und Pfarreien
zeigt sich, wie schwierig und komplex das Thema "Partizipation" ist. Daher
soll es bei unserem nächsten internationalen Symposium zu diesem pastoralen
Ansatz gehen um die Frage::
„Was ist Partizipation und wie geht Partizipation in einer Kirche der
Zukunft?“ (Arbeitstitel)
Das Symposium findet statt vom19. bis 21. November 2015 im
Bischof-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod.
Die Ausschreibung kommt im Frühjahr 2015. Aber jetzt schon die Einladung,
an der Vorbereitung zu partizipieren und mitzudenken.
Näheres hier.

Vom 03.- 19. Februar 2015 findet eine weitere Lernreise zu unserem
pastoralen Ansatz auf die Philippinen statt für Teams aus Leitungskräften
und Pastoral-Verantwortlichen in Seelsorgeämtern und Ordinariaten sowie
leitende Pfarrer (ggf. mit MitarbeiterInnen).
Die Ausschreibung finden Sie hier.

Alle diese Infos finden Sie, wenn Sie die erste Seite der Website
www.kcg-net.de öffnen und herunter scrollen. Von dort können sie sich dann
bei Interesse weiter klicken.

Viel Freude beim Lesen und noch einen guten, hoffentlich auch erholsamen
Sommer!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr und Euer

Dieter Tewes

Sonntag, 22. Juni 2014

Klare Worte von Kardinal Tagle, Manila

‘Promote the BECs’ – Tagle
Published on June 15th, 2014



MANILA, June 15, 2014 — Manila Archbishop Luis Antonio Cardinal Tagle last Saturday called on the Catholic faithful to manifest the characteristics of a renewed church through the promotion of Basic Ecclesial Communities (BEC) in every Catholic household.

In his talk during the Manila Archdiocesan General Pastoral Assembly (MAGPAS), Tagle stressed the importance of BECs as the “expression of a renewed Church,” as decreed by the Second Plenary Council of the Philippines (PCP II).

“Basic Ecclesial Communities, under various names and forms—Basic Christian Community, Small Christian Communities, Small Lay Communities, Covenant Communities—must be vigorously promoted for the full living of the Christian vocation in both urban and rural areas,” Tagle said, citing the words of PCP II in his talk held at the Paco Catholic School last June 7.

According to Tagle, PCP II emphasizes the need for BECs to rally the faithful behind the Second Vatican Council’s “vision of a renewed Church” and “for the full living of the Christian vocation.”

“PCP II does not tell us to establish BECs only in places where it would be easily accepted. What the PCP II urges us to do is promote it, regardless if it would be easy or hard,” he said in Filipino.

Noting the different characteristics of a renewed church, Tagle called on the faithful to live in communion with one other, noting that individual differences should not serve as a hindrance to achieve unity in diversity.

“Even if each of us has different backgrounds, state of life, and natural talent…these should not stop us to live in solidarity with others. Communion opens our hearts and doors to anyone,” he said.

Seeing the importance of “equality in dignity,” Tagle said no worldly standard may belittle the dignity possessed by each and every person.

“In the eyes of the world, a sense of equality might be hard to attain. But in the renewed Church of Communion, regardless of who you are and what you have become, we are all equal because we are all created with dignity, baptized Christians in the name of the Holy Spirit, Jesus, and the Almighty Father,” Tagle said in the vernacular.

Giving and receiving

Participation among members of a community is also a mark of a renewed church, the archbishop said, noting that the Year of the Laity is a very timely opportunity to fulfill this mission.

“Participation comes in two ways—everyone gives, everyone receives…Participation in the Philippines means enabling the lay people to participate more fully in the life of the Church and its task of mission,” Tagle said.

“The vision of PCP II of a renewed church in the Philippines is a more active participation of the laity in the life and mission of the Church. Live a life of serving and following Christ in your respective communities,” he added. (Jennifer M. Orillaza)